Radio Aktiv Berlin – podcast Klandestinität Teil 1

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heute eine Übernahme von K-Presentation:

Podcast Klandestinität
Repression – KnastSoziale Kontrolle – Überwachung

«Für 100 Gefährt*innen auf der Flucht gibt es mindestens 100 Gründe zu 100 unterschiedlichen Zeitpunkten, die sie dazu veranlassten und zur Entscheidung brachten, den Weg der Klandestinität einzuschlagen»

Die Entscheidung eines engen Gefährten, sich den Klauen des Staates zu entziehen, konfrontierte uns mit einer Situation, die uns bisher unbekannt war und uns ehrlich gesagt vollkommen überforderte. Wir haben uns auf die Suche nach Erfahrungen und Spuren gemacht, um der schemenhaften Gestalt der Klandestinität Konturen geben zu können.

Wir denken, dass es enorm wichtig ist, das Thema mit all seinen Fragen und Facetten als gemeinsame Realität vieler Menschen zu sehen. Ein Leben, fern von den bekannten Orten und geliebten Menschen. Ein Leben, das Menschen zu Unsichtbaren macht.

Dieser Podcast basiert auf einem Vortrag, welcher im Mai 2019 im deutschsprachigen Raum gehalten und von verschiedenen Radiomachenden nachgesprochen wurde.

In diesem Leben doch immer wieder das eigene Ich umarmen, Leidenschaft und Idee zum Kompass machen zu können und in dieser «unbekannten Welt der Solidarität» immer wieder ein Zuhause zu finden- das wünschen wir Euch, wo auch immer ihr seit.

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Für Feedbacks und Kontakt zu den Vortragenden: k-presentation[at]immerda.ch


Radio Aktiv Berlin – jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats aus dem Studio Ansage (StAn) im Freien Radio – Berlin-Brandenburg von 16 – 17 Uhr auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam – Blog, Podcasts & Livestream

Radio Aktiv Berlin – vom 16. September 2020

podcast hier hören: https://archive.org/details/16-uhr-2020-09-16-radio-aktiv-berlin-mumia

+++ Mumia Abu-Jamal über den Sinn und Zweck von Polizeigewalt

+++ Politische Repression in der Bundesrepublik: Bericht von einer Berliner Kundgebung in Solidarität mit den 22 betroffenen Hamburger*innen, gegen die der Staat mit dem Gummiparagrafen 129 ermittelt


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Radio Aktiv Berlin am 2. September 2020

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+++ Am 23. Juli 2020 starb der Gefangene Ferhat Mayouf in der Berliner JVA Moabit während eines Zellenbrandes. Obwohl er selbst und Mitgefangene die wachhabenden Schliesser alarmierten und diese auch sofort vor Ort waren, unternahmen sie nichts und warteten ab, bis der Gefangene tot war. Viele sprechen in diesem Zusammenhang von Mord. Die JVA versucht, das Geschehene als Selbstmord umzudeuten. Am vergangenen Wochenende trafen sich Angehörige von Ferhat Mayouf zusammen mit Unterstützer*innen zu einer wütenden Protestdemo. Wir lassen sie in der heutigen Sendung zu Wort kommen.

+++ Mietenwahnsinn in Berlin – Demos und Kundgebungen der kommenden Tage gegen Verdrängung und Zwangsräumungen: Enteigungsoper „Grunewalddämmerung“, Syndikat, Liebig 34 und Muterei

+++ „Between A Rock And A Hard Place“ – Mumia Abu-Jamal geht in seiner aktuellen Kolumne der Frage nach, warum afroamerikanische Wähler*innen in den kommenden US Präsidentschaftswahlen denn Joe Biden wählen sollten, der seine politische Karriere ähnlich wie sein Kontrahent auf Missachtung schwarzen Lebens gebaut hat.


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Radio Aktiv Berlin – podcast vom 19. August 2020

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+++ Nachbar*innen wütend über Syndikatsräumung: polizeiliche Willkür und Schikanen seit der Zwangsräumung der beliebten Kiezkneipe Syndikat in Neukölln

+++ Antifaschistisches Gedenken an Heather Heyer: wie die politische Rechte mordet

+++ Mumia Abu-Jamal über die verbotene und anhaltende Sklaverei in den USA und über offizielle „Entschuldigungen“

+++ Vorschau: Demonstration am 29. August 2020 in Berlin-Moabit: „Knäste töten – Ferhat Mayouf durch Knast Moabit ermordet“


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Berlin: Nachbarschaft wütend über Syndikaträumung

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Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot wurde am 7. August 2020 die beliebte Kiezkneipe Syndikat in der Neuköllner Weisestrasse geräumt. Mit einer nicht öffentlich definierten Sonderzone brach die Polizei in die Privatsphären von Anwohner*innen ein und schikanierte sie. Viele empfanden das als Bruch ihrer Grundrechte. Während sich die Berliner Bevölkerung mit vergleichbaren autoritärem Gebaren von Polizei und Behörden im Friedrichshainer Nordkiez abzufinden scheint, stösst dieses andauernde Verhalten in Neukölln auf starke Ablehnung. Neben O-Tönen von der Nacht und dem Morgen der Räumung dokumentieren wir Anwohnerinnenstatements zum Geschehen.

weitere Informationen: Nachrichten aus Nord-Neukölln & Syndikat


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Kein Gott, Kein Staat – nur das Syndikat

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Seit knapp 2 Jahren kämpft das Betreiberinnenkollektiv zusammen mit Nachbar- und Unterstützerinnen für den Erhalt der räumungsbedrohten Kiezkneipe Syndikat. Der englische Immobilienkonzern Pears Global Real Estate Limited möchte übermorgen, am 7. August 2020 die Räume mithilfe des Neuköllner Gerichtsvollziehers und aller Voraussicht nach auch der Berliner Polizei übernehmen und die Kiezkneope vor die Tür setzen. Am Vorabend werden viele Menschen dagegen in der „Langen Nacht der Weisestrasse“ demonstrieren und sich dann am kommenden Morgen der Zwangsräumung entgegen stellen.

Diese Kundgebung wird der (bisherige) Höhepunkt einer langen Reihe von Protesten für den Erhalt des Syndikats werden. In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Demonstrationen, bei denen Radio Aktiv Aufnahmen gemacht hat und die heute die Sendung bestimmen. Unsere Standardrubriken (Demoticker, Veranstaltungshinweise sowie die Kolumne von Mumia Abu-Jamal) fallen daher leider aus.

Hören könnt ihr u.a Aufnahmen einer Musikkundgebung mit „The Incredible Herrengedeck“ und „Slamtilt!“, von der Demonstration „Raus aus der Defensive“ und anderen Veranstaltungen. Weitere Informationen über das Syndikat im Internet


Radio Aktiv Berlin – jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats aus dem Studio Ansage (StAn) im Freien Radio – Berlin-Brandenburg von 16 – 17 Uhr auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam – Sondersendungen am 1. Mittwoch des Monats um 22 Uhr auf den gleichen Frequenzen
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“Raus aus der Defensive“ Radiobericht über Demo gegen Berliner Zwangsräumungen

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Gegen die drohende Räumung der Kiezkneipe Syndikat im Berliner Stadtteil Neukölln am 7. August 2020 wird derzeit beinahe täglich demonstriert. Obwohl sich die Lokalpolik bereits deutlich gegen die Profitinteressen der Pears Global Real Estate Limited ausgesprochen hat, die hinter einem Tarnnetz aus steuervermeidenden Luxemburger Briefkastenfirmen agiert und die Kneipe und anschliessend Bewohnerinnen rausschmeissen möchte, sind die Nachbarinnen hier ganz auf sich allein gestellt. Während sich am Vorabend ca. 2500 Menschen an einer Musikkundgebung in der Weisestrasse vor der Kneipe beteiligten, kamen knapp 2000 abends am 1. August zur „Raus aus der Defensive“ Demonstration zum nahegelegenden Herfurtplatz, um das Syndikat und alle anderen, räumungsbedrohten Projekte wie die Liebig 34, das selbstverwaltete Jugendzentrum Potse oder die Meuterei zu unterstützen. Während die Berliner Polizei am Vormittag einen vergleichsweisen Kuschelkurs gegen Corona-Leugnerinnen und Faschistinnen des gesamten rechten Spektrums in der Berliner Innenstadt anbot, wählte sie hier eine andere Rangehensweise und löste die Demo nach ca. 40 Minuten gewaltsam auf. Was dort trotzdem gesagt wurde und wie die Stimmungslage der Nachbarschaft eine knappe Woche vor der drohenden Räumung des Syndikats ist, hört ihr in diesem Beitrag.

Weitere Informationen:

Syndikat bleibt! Kiezkultur von Unten erhalten und verteidigen

nk44 Nachrichten aus Nord-Neukölln

Liebig 34 Anarcha-Queer-Feminist-Collective

Meuterei Kneipenkollektiv

Interkiezionale Solidarität mit allen räumungsbedrohten Projekten!


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Bericht „Black Lives Matter! Free Mumia – Free Them All!“ Demo vom 4. Juli

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+++ Bericht von der Berliner „Black Lives Matter! Free Mumia – Free Them All!“ Demo vom 4. Juli, dem US Staatsfeiertag

+++ Mumia Abu-Jamal über die Gefahren unerfüllter Illusionen in „The Perils of Reform“ in dt. Übersetzung

+++ Radio Aktiv Berlin – Veranstaltungshinweise (achtet auf coronagerechten Abstand zueinander und tragt Mund-Nasenschutz)


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Radio Aktiv Berlin – Abendausgabe: Brief aus Samos & Mumia über Black Lives Matter

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+++ Brief aus Samos: eine Berliner Kinderkrankenschwester arbeitet seit mehreren Wochen für die NGO Med‘Equali in einem Geflüchtetenlager auf der griechischen Insel Samos. In einem persönlichen Bericht schilder sie die katatrosphale Gesundheitslage der über 7000 Geflüchteten, die kaum Hilfe zum Überleben erhalten. Schwere Krankheiten sind das Resultat eines brutalen EU Grenzregimes, das sofort beendet werden muss. Hörer*innen können aber auch praktische Hilfe an die Menschen im Lager leisten, wie am Ende des Berichts zu hören ist.

+++ Mumia Abu-Jamal über die Bewegung Black Lives Matter, die in den USA überwiegend von afroamerikanischen Frauen aufgebaut worden ist

+++ Dokumentation des Aufrufs zur Kundgebung am 4. Juli 2020 in Berlin: „Black Lives Matter! Free Mumia – Free Them All!“ – Beginn um 15 Uhr vor der US Botschaft, Brandenburger Tor – Fahrradzubringerdemo ab 13:30 Uhr vom Hermannplatz, Neukölln
Schützt euch und andere – tragt Mund – und Nasenbedeckung und haltet Abstand!


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Nachmittagsausgabe am 1. Juli 2020: Laute Wut über Nazianschläge in Neukölln

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Seit geraumer Zeit begehen Nazis im Berliner Stadtteil Neukölln rassistisch motivierte Anschläge. Die Berliner Polizei und insbesondere der Abschnitt 54 an der Sonnenallee scheinen diese Anschläge oft nicht wahrnehmen zu wollen. Denn der Kiez rund um die Sonnenallee und die Wildenbruchstr. sind ein Hauptaktionsgebiet der Täterinnen. Als ein Transporter in Sichtweite der Polizeiwache 54 vor einer Bäckerei von drei Männern in Brand gesteckt wurde, ohne das die Polizei einschritt, verstanden alle migrantischen Kiezbewohnerinnen, dass sie von dieser Seite offensichtlich keine Hilfe zu erwarten haben. Die Bäckerei ist bereits zum siebten Mal Opfer rassistischer Angriffe geworden. Auch in den folgenden Nächten brannten weitere Autos in unmittelbarer Nähe. Nazi-Schmierereien begleiteten diese Brände.

Vor dem Hintergrund des unaufgeklärten Mordes an Burak Bektas und vieler anderer Nazi-Aktivitäten in Neukölln organisieren sich nun viele Menschen selbst. Am vergangenen Freitag wurde sehr kurzfristig zu einer Demonstration aufgerufen, an der über 3000 Menschen teilnahmen. Lautstark ging es vom Hermannplatz über die Sonnenalle bis in die Wildenbruchstr. vorbei an Läden und Restaurants, die in der jüngeren Vergangenheit Ziel von rassistischen Angriffen waren.

Radio Aktiv war dabei und berichtet heute in einer Schwerpunktsendung in O-Tönen.


Radio Aktiv Berlin – jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats aus dem Studio Ansage (StAn) im Freien Radio – Berlin-Brandenburg von 16 – 17 Uhr auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam – Sondersendungen am 1. Mittwoch des Monats um 22 Uhr auf den gleichen Frequenzen
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